Am Dienstag, den 17.05.2016, ging es für uns los nach Frankreich. Ab da hieß es für uns: Frankreich wir kommen! Für den nächsten Tag war für uns Programm in Paris angesagt. Unter anderem sind wir mit der Metro gefahren und haben den Eiffelturm, das Viertel Montmartre und den Triumpfbogen besucht. Um 23 Uhr sind wir in unserer Partnerstadt Périers angekommen und wurden dort von unseren Austauschschülern empfangen. Der ersten Tag in Périers begann für uns mit einer Begrüßung der Direktorin der Schule. Anschließend wurde uns das Schulgelände von den Franzosen gezeigt. Nach einer Pause und einigen Kennenlernspielen gab es Mittagessen in der Kantine. Dann gab es eine Rallye durch Périers, die vom Städtepartnerschafts-Komitee in die Hand genommen wurde. Den Abend verbrachten wir mit unseren Gastfamilien. Am darauffolgenden Freitag hatten wir als erstes eine kleine Reflektionsrunde und wurden dann für die Hospitation in verschiedenen Unterrichtsfächern aufgeteilt. Nachdem wir zu Mittag gegessen haben, haben wir das Schloss von Pirou besichtigt. Vor Ort wurden uns Arbeitsaufträge aufgegeben, welche teils die Legende von dem Schloss Pirou erzählten. Den Samstag und Sonntag (21. und 22.05.16) haben wir mit unseren Gastfamilien verbracht. Gemeinsam ist man z.B. in den Freizeitpark gegangen oder das Städtepartnerschafts-Fest besucht. Es gab auch ein Handballspiel, wo die deutschen Schüler gegen die französischen Schüler gespielt haben.
Die nächste Woche begann mit einer Fahrradtour nach Lessay, wo wir die Fromagerie Réo besichtigt und uns die Herstellung des Camemberts angesehen haben. Nach einem langersehnten Mittagessen sind wir in Begleitung von einigen Mitgliedern des Komittees für Städtepartnerschaft zum Strandsegeln gefahren. Das hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Nach sechs Tagen in Frankreich besuchten wir am 24.Mai den Mont-Saint-Michel. Während des Aufstiegs wurden uns noch geschichtliche Informationen mitgeteilt. In der Kirche und während des Abstiegs durften wir alleine in kleinen Gruppen zusammen gehen. Ebenso als wir einen Zwischenhalt in der Stadt Granville gemacht haben.
Am Mittwoch war, wie in Frankreich üblich, nur bis 12:15 Uhr Schule. Die Zeit haben wir damit verbracht den deutschen Friedhof von Marigny zu besuchen sowie ein Museum zur Mission Kobra im 2.Weltkrieg. Ab 12:15 Uhr waren wir in unseren Gastfamilien, wo man die Zeit z.B. beim Bowlen oder am Strand verbrachte.
Den Donnerstagvormittag war ein Großteil damit beschäftigt an den Reisetagebüchern zu arbeiten. Eine kleine Gruppe besuchte die unteren Jahrgänge, um dort die Leute zu ermutigen, die deutsche Sprache zu erlernen. Anschließend an das Mittagessen haben wir mit einem Zeitzeugen des 2.Weltkrieges, Monsieur Pasturel, den Utah-Beach und das dazugehörige Museum besucht. Während wir uns das Museum anschauten, mussten wir ein Arbeitsblatt ausfüllen. Auf dem Küstenabschnitt und bei der Sainte-Mère-Eglise erzählte uns der Zeitzeuge wie es war als die Alliierten in der Normandie gelandet sind. Der letzte Tag in Périers begann mit der Legende vom Schloss Pirou. Dann haben wir Schlüsselwörter zu typischen Legenden von Mont-Saint-Michel bekommen und mussten uns selbst eine Legende dazu ausdenken. Nach dem Vortragen der Legenden war der Schultag auch schon vorbei. Am Abend gab es ein Abschiedsfest mit Grillen, Bildern und einer kleinen Rede unsererseits.
Um 7:30 Uhr fuhr der Bus am Samstag, den 28.5.2016, ab nach Deutschland. Es liefen auch ein paar Tränen doch trotz allem hat auch diese Busfahrt Spaß gemacht.
Der Austausch war für uns alle aufregend und neu, vor allem ist es eine Erfahrung, die man nicht so schnell vergisst.

Verfasserin: Lamia Challal, Klasse 9a, Lieth Schule, Bad Fallingbostel

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